im Vordergrund halbkreisförmiges Ablösen vom Glas. Unscharf im Hintergrund zwei "Marmorhonig"-Gläser (Gebinde 1, 2, 3).
# Die Füllungen von Gebinde 1 lösen sich an manchen Stellen vom Glas. Das ist hier ein Zeichen für trockenen Honig, ebenso die höchstwahrscheinlich darauf folgende "Blütenbildung" (== "weiße Flecken, weißer Belag", der eine unbedenkliche Ausblühung aus Glukosekristallen ist, nicht etwa Schimmel).
# Gebinde 1, 2 und 3 zeigen deutliche "Marmorzeichnung" im Glas ("Marmorhonig"). Marmorhonig ist vermutlich ein Zeichen für eine nur kurz Ruhezeit zwischen letztem Rühren und Abfüllen (hier 8 Std.), wodurch sich die Honig-Einfüllstrahl-Ränder am Glas abzeichnen ("Fructoselinien"). Zum Teil wurden diese Linien später noch durch aufsteigende Luftbläschen vertikal durchbrochen. Das sieht schick aus. Bei 1-2 tägiger Wartezeit vor dem Abfüllen läge die Fructose vermutlich gebundener vor und es wäre nicht oder weniger zu Linien gekommen, nicht zu solch interessanten Zeichnungen. Höchstwahscheinlich aber kristallisieren die "Zeichnungen" mit der Zeit durch und verschwinden.
Die Artefakte würden auch verschwinden, wenn man das Glas in einem 35° C Wasserbad erwärmt.